Klassik-touren

F-01 // FRANKFURT AM MAIN – STADT DER EXTREME

Zwischen himmelstürmenden Hochhäusern und spitzen Giebeln der Neuen Altstadt

Eine Zeitreise von den geschichtlichen Ursprüngen bis in die heutige Zeit: von der Römersiedlung über die mittelalterliche Fachwerkstadt, Bürger- und Händlerstadt, Freie Reichsstadt, das Neue Frankfurt, den radikalen Neubeginn nach den Kriegszerstörungen, die Internationale Moderne und Postmoderne bis zu den derzeitigen Rekonstruktionstrends und der Stadt der Zukunft.

Diese Tour setzt sich aus verschiedenen Themen zusammen und lässt sich von den inhaltlichen Schwerpunkten wie auch den zu besichtigenden Orten variieren.


Dauer: 2 bis 8 Stunden je nach Auswahl und Themenschwerpunkt
Treffpunkt: abhängig von Themenschwerpunkt und Ausrichtung
Teilnehmerbeitrag: abhängig von Dauer und Ausrichtung

F-02 // DIE FRANKFURTER SKYLINE

Markenzeichen der Main-Metropole

Diese Tour ist die perfekte Einführung in die Stadt und Metropol­region FrankfurtRheinMain: Erfahren Sie, warum Frankfurt am Main die einzige deutsche Stadt mit einer Skyline ist und erleben Sie diese auf Augenhöhe im 360 Grad Panoramablick von der Aussichts­plattform des Maintowers in 200 Metern Höhe.
 
Jeden Besucher empfängt Frankfurt mit seiner einzigartigen Skyline, die weiter wächst und der die Stadt den Titel ›Mainhattan‹ verdankt. Frankfurt ist nicht New York – und doch: Bei näherer Betrachtung lassen sich mehr Parallelen erkennen als nur die ikonografische Wirkung der Hochhaussilhouetten. In beiden Metropolen lebt eine vornehmlich progressive, internationale Stadtgesellschaft, die aktiv am Weltgeschehen mitwirkt und gleichzeitig die Annehmlichkeiten eines urbanen Umfelds schätzt. Trotz aller Höhen- und Größenrekorde bleibt der menschliche Maßstab in Frankfurt gewahrt. In direkter Nachbarschaft zum zentralen Bankenviertel, mit seinen himmelstürmenden Türmen finden sich gründer­zeitlich geprägte Stadtteile zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen. Den be­sonderen Charakter der Stadt spürt man beim Besuch dieser Quartiere, in denen Geschichte und Tradition groß geschrieben und gleichzeitig ein bemerkenswert harmonisches und anregendes Miteinander verschiedener Kulturen gepflegt wird.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 3 Stunden
Treffpunkt: in den Wallanlagen vor dem MMK TaunusTurm
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 29 // regulär € 34 // ermäßigt € 24 inklusive Eintritt für Maintower Besucherplattform


F-03 // DIE FRANKFURTER INNENSTADT

Das kommerzielle Herz der Stadt

Frankfurt hat Geschichte, Frankfurt ist eigen, Frankfurt zieht
Menschen aus allen Herren Ländern an und verändert sich immerfort. Das Spannungsfeld ganz unterschiedlicher Einflüsse macht Frankfurt so reizvoll.

Auch wenn als erstes die Frankfurter Skyline, der Dom und das Mainufer das Interesse des Stadtbesuchers weckt: Den besonderen Charakter der Stadt spürt man erst mit dem Besuch der Innenstadt und der umliegenden Stadtteile. Hier wird Geschichte und Tradition groß geschrieben und gleichzeitig ein bemerkenswert harmonisches und anregendes Miteinander verschiedener Kulturen gepflegt. Frankfurt am Main gehört zu den Städten, die Menschen in aller Welt benennen, fragt man sie nach Orten, die ihnen bekannt sind. Dabei beheimatet die Stadt selbst nicht einmal eine Million Bürger. Und doch wird sie oft in einem Atemzug genannt mit London, Chicago oder New York. Nicht zu Unrecht wird daher die vergleichsweise kleine Großstadt Frankfurt auch Metropole genannt. Börse und Messe unterstreichen
die Bedeutung Frankfurts zusätzlich als wichtigen internationalen Handelsplatz. Durch seinen Flughafen – der größte Deutschlands und internationales Verkehrskreuz – sind Frankfurt und die Region sehr gut erreichbar und bieten Fluggästen die Chance eines schnellen Abstechers in die Innenstadt.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 4 Stunden
Treffpunkt: am Brunnen vor der Alten Oper, Opernplatz
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 24 // regulär € 29 // ermäßigt € 19

F-05 // HIBBDEBACH UND DRIBBDEBACH

Alt-Sachsenhausen: Frankfurts alte Altstadt am südlichen Mainufer

Entdeckungstour durch eines der ältesten Stadtquartiere Frankfurts, wo ambitionierte Architektur-, Beherbergungs- und Gastronomieprojekte auf geschichtsträchtige Orte treffen und wo die Atmosphäre von Geschäftig- zu Beschaulichkeit wechselt.

Im hippen Stadtteil Sachsenhausen treffen ganz unterschiedliche Stadtteilqualitäten aufeinander. Neben dem allgemein beliebten Gründerzeitquartier rund um die Schweizer Straße, mag das kleine, etwas heruntergekommene Alt-Sachsenhausen zunächst befremdlich wirken. Im Licht der geschichtlichen Entwicklung und in Verbindung mit unternehmerischen, planerischen, architektonischen Impulsen für den Imagewandel, gewinnen die schmalen Gassen und kleinen Plätze mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern und Brunnen allerdings eine neue Dimension. An keinem anderen Ort der Stadt gelingt auf so kleinem Raum die Symbiose aus Alt und Neu. Dort wo früher einfache Leute lebten – Fischer, Weber und Gärtner – existiert heute ein buntes Nebeneinander von Apfelweinlokalen mit lauschigen Höfen, Szene- und Karaoke-Bars sowie neuen Wohn-, Atelier- und Gästehäusern. Die bereits realisierten Projekte beweisen, dass sich Veränderungen selbstbewusst und harmonisch zugleich vollziehen können.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 1,5 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 2,5 Stunden
Treffpunkt: an der Statue Karls des Großen auf der Alten Brücke
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 19 // regulär € 22 // ermäßigt € 15

F-04 // FRANKFURTS NEUE ALTSTADT

Zwischen Neubau und Rekonstruktion

Die immer neue Altstadt: Ein Stück Stadtgeschichte zwischen
Dom und Römer, das von der Wandelfähigkeit der Händler- und
Bankenstadt erzählt.

Frankfurt ist seit Mai 2018 um eine Sehenswürdigkeit reicher: Mitten im historischen Herzen der Stadt wurde die ›neueste Altstadt der Welt‹ gebaut, nachdem die Frankfurter Altstadt im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Bis dahin eine der größten Fachwerkstädte Deutschlands, sollten in den Diskussionen um eine angemessene Neugestaltung des historischen Zentrums viele Jahrzehnte vergehen, bevor die Sehnsucht nach dem historischen Vorkriegszustand das heutige DomRömer Areal hervorbrachte. Möglich wurde dies durch den Abriss des Technischen Rathauses, eines im Brutalismus der 1960er Jahre errichteten Baus auf einem 7.000 Quadratmeter großen Grundstück. Auf dieser Fläche im zentralen Teil der Altstadt zwischen Römer und Dom entstanden zwischen 2012 und 2018 insgesamt 35 Häuser auf historischen Parzellen: 20 als Neubauten sowie 15 als schöpferische Nachbauten. Sie bilden alle bedeutenden Epochen und Baustile ab, die auch in der historischen Altstadt zu finden waren und bringen so das Altstadtflair zurück in die historischen Gassen. Ergänzt wird das neue Ensemble durch weitere Neubauten, die durch eine unverwechselbare Architektur und Neufassung des öffentlichen Raumes überzeugen.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 1,5 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 2,5 Stunden
Treffpunkt: am Einheitsdenkmal vor der Paulskirche
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 19 // regulär € 22 // ermäßigt € 15

F-06 // STADT AM FLUSS

Vom Westhafen über das Museumsufer bis zum Osthafen

Diese Tour verbindet weitreichende Informationen zur Stadtentwicklung und herausragenden Architekturprojekten mit einem genussvollen Spaziergang entlang der Mainuferpromenaden, durch den Museumspark und zu zwei attraktiven innerstädtischen Quartieren.

Der Main als Wasserstraße trug entscheidend dazu bei, dass sich
Frankfurt zu einer wichtigen Handelsstadt entwickelte. Nachdem
die Naherholungsqualität des Mainufers rund 100 Jahre lang der
Indus­trialisierung zum Opfer fiel, erinnerte sich die Stadt mit Beginn der Umweltbewegung in den 1970er Jahren wieder ihres Namenszu­satzes. Frankfurt zurück an den Main zu bringen – das war das Leitbild der Stadtentwicklung in den folgenden 30 Jahren. Die planerischen und baulichen Aktivitäten der letzten Jahre haben das begrünte Ufer auf rund 24 Kilometer Länge wachsen lassen. Flankiert vom Westhafen, mit modernen Wohnhäusern, markanten Bürogebäuden und einer Marina im Westen und dem ehe­maligen Schlachthofareal, dem heutigen Deutschherrnviertel im Osten, ist das Museumsufer Teil einer Gesamtentwicklung, die den Fluss wieder in ihre Mitte nimmt und das seinerzeit schlechte Image der Stadt wandelte. Das Museumsufer wurde zum Ziel vieler Architekturexkursionen und die städtebaulichen Ideen und Architekturkonzepte namhafter Architekten sind noch heute gestaltprägend und Ausgangspunkt weiterer Entwicklungen.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 2 bis 4 Stunden
Treffpunkt: auf dem Westhafenplatz vor dem Westhafen Tower
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 24 // regulär € 29 // ermäßigt € 19


F-07 // FRANKFURT-OSTEND

Ein Stadtteil im Wandel

Diese Tour verbindet eine Vielzahl von Erlebnisräumen an der Schnittstelle zwischen Innenstadt, Europäischem Finanzplatz, Industriegebiet, Szene-und neuen Wohn-Quartieren. Nirgendwo sonst in der Stadt treffen unterschiedlichste Nutzungen auf so engem Raum zusammen und verändert sich die Stadt so rasant und massiv.

Die Stadt Frankfurt hat sich in den vergangenen 30 Jahren das Mainufer zurück erobert, dessen nordöstlicher Abschnitt seit 2015 durch das neueste Wahrzeichen der Finanzwelt, die gläsernen Doppeltürme der Europäischen Zentralbank, geprägt wird. Unkonventionelle Impulse bekam das Ostend bereits vor mehr als dreißig Jahren, als in der be­nachbarten Hanauer Landstraße ein Charakterwandel angestoßen wurde. In den alten Geschäfts- und Kontorhäusern siedelten sich junge Kreativbüros und entlang der Ausfallstaße eine große Anzahl von Autohäusern an. Zwischen Bahndamm im Norden und Hafenbecken des Osthafens sind zwischenzeitlich weitere architektonisch interessante Loftbüro- und Wohnhäuser, Hotels, Agenturen und Infrastrukturein­richtungen entstanden. Die ungebrochen rege Bautätigkeit zeigt, dass das Frankfurter Ostend sich weiter wandelt vom Industriestandort zum lebendigen Stadtquartier.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 2 bis 4 Stunden
Treffpunkt: auf der Bastion vor dem Hafenlokal Oosten
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 24 // regulär € 29 // ermäßigt € 19

F-09 // MESSE UND EUROPAVIERTEL

Vom Messeturm bis zum Europagarten

Erleben Sie den Teil der Stadt, in dem sich Frankfurts lange Tradition als Messestadt mit den Idealen des Europäischen Städtebaus verbindet.

Mit Einzug des neuen Jahrtausends wurden in vielen Städten Millennium-Projekte initiiert und Europaquartiere gebaut – so auch in Frankfurt.
Der Name ist im Falle des Frankfurter Europaviertels nicht nur eine Huldigung der europäischen Einheit, sondern verweist auch auf die Grundlagen des europäischen Städtebaus: dem Ideal einer Stadt der kurzen Wege mit hoher Dichte, Plätzen, Wegen und hochwertigen Grünflächen in der gleichzeitig gelebt und gearbeitet wird. Bis 2000 war das 90 Hektar große Areal, auf dem sich heute das Europaviertel befindet, noch eine Brache. Seither ist auf dem Gelände des ehemaligen Haupt­güterbahnhofs, in direkter Nachbarschaft zur Frankfurter Messe und dem Arbeiterviertel Gutleut, ein neuer Stadtteil entlang eines 60 Meter breiten und zwei Kilometer langen Boulevards entstanden. Die Europa-Allee ist zentrale Erschließungsachse und Flaniermeile in einem, gesäumt von Büro- und Wohnhäusern. Hier wird bis 2024 noch die
U-Bahn-Trasse gebaut, die das Quartier in Verlängerung der U5 direkt an den Hauptbahnhof anschließt.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 3 Stunden
Treffpunkt: am Hammering Man vor dem Messeturm, Friedrich-Ebert-Anlage
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 24 // regulär € 29 // ermäßigt € 19

DAS NEUE FRANKFURT DER 1920ER

Rückblick auf die Siedlungen der Ära Ernst May und Team

F-08 // DAS FRANKFURTER BAHNHOFSVIERTEL

Arrival City – Ankunfts- und Bleibeort für viele

Zwischen Hipstern und Junkies: Kein anderer Stadtteil in Frankfurt ist so gegensätzlich wie das Bahnhofsviertel. Das stetige Kommen und Gehen, Aufbruch und Veränderung wie auch das Nebeneinander von Historischem und Modernem, Bekanntem und Fremdem ist Chance und Herausforderung zugleich.

Als der »Centralbahnhof Frankfurt« 1888 eröffnet wurde, lag zwischen neuem Bahnhofsgebäude und der historischen Altstadt noch ein halber Quadratkilometer Brachfläche. Innerhalb weniger Jahre entstand hier ein repräsentatives und gleichzeitig hochverdichtetes Wohn- und Geschäftsviertel für rund 11.000 Einwohner auf Basis eines wilhelminischen Städtebaus im historisierenden Stil der Gründerzeit. Der großstädtische Maßstab mit geschlossener Blockrandbebauung, großzügigen Straßenräumen und platzartigen Aufweitungen an den Straßenkreuzungen erinnert im Kleinen an Georges-Eugène Baron Haussmanns Paris.
Mit dem Wiederaufbau nach den Kriegszerstörungen setzte der strukturelle Wandel hin zu einem Geschäfts- und Amüsierviertel ein. Durch Rotlicht, Drogenmilieu und hohe Kriminalität allgemein ungeliebt, wurde das Bahnhofsviertel zu dem, was Frankfurt in der Kombination von Reichsfreiheit und wirtschaftlicher Stärke historisch immer schon war: eine Arrival City – eine Ankunftsstadt und ein Ort der Integration von Zuwanderern.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 2,5 Stunden
Treffpunkt: auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 24 // regulär € 29 // ermäßigt € 19

F-10 // NEUER UNICAMPUS WESTEND

Die Goethe-Universität zieht um

Vom monumentalen IG-Farben-Haus bis zu den unterschiedlichen Neubauten inmitten einer großzügigen Parklandschaft: Der neue Campus Westend der Goethe-Uni zählt zu den schönsten Campus-Universitäten Europas.

Bis 2022 soll der Umbau der Goethe-Universität abgeschlossen sein und die letzten Studenten den innerstädtischen Campus Bockenheim verlassen haben. Innerhalb von rund 20 Jahren wird dann eine völlig neue Hochschule entstanden sein – gut 100 Jahre nachdem die Stadt Frankfurt und ihre Einwohner 1914 die erste Stiftungsuniversität Deutschlands gründeten. Als sich 1996 die Chance auftat das IG-Farben-Haus inklusive des 14,5 Hektar großen Grundstücks für den Universitätsbetrieb umzunutzen, wurde gleichzeitig die Idee eines in die Landschaft des vorhandenen Parks eingebetteten Bildungscampus geboren. Der im städtebaulichen Wettbewerb siegreiche Entwurf des Architekten Ferdinand Heide wusste die architektonischen und freiraumplanerischen Qualitäten des Poelzig-Areals aufzugreifen und fortzuführen, ebenso wie die Architektur und Struktur der neuen Gebäude sich an die Großformen und Materialität der Poelzig-Bauten mit Außenfassaden aus Travertin anlehnen. Die städtebauliche Ordnung schafft einen Campus mit integrativer und ganzheitlicher Qualität und zusammen mit den Grünflächen entsteht ein angenehmes Maß an Urbanität und Dichte.

 

Dauer: als öffentliche Tour rund 2 Stunden
als individuelle Tour je nach Auswahl und Themenschwerpunkt 1 bis 2,5 Stunden
Treffpunkt: vor dem IG-Farben-Haus Haupteingang, Norbert-Wollheim-Platz 1
Teilnehmerbeitrag: early-bird € 24 // regulär € 29 // ermäßigt € 19

DAS NEUE FRANKFURT DER 2000ER

Nicht mehr Siedlungen sondern Quartiere





TRANSITRAUM FRM

Bahnhöfe, Autobahnkreuz, Flughafen



Offenbach

Neue Stadtquartiere am Main

vom Kaiserlei durch das Nordend bis zum neuen Hafenviertel

Der Offenbacher Hafen mit seiner markanten Hafeninsel im Main liegt zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Kaiserlei, welcher die Trennung zwischen den beiden Nachbarstädten Offenbach und Frankfurt markiert. Innerhalb von 20 Minuten kann die Hafeninsel entlang des Mainufer-Radwegs vom Frankfurter Apfelweinviertel Sachsenhausen erreicht werden. Das Hafenbecken, welches von 1902 bis in die 1990er Jahre industriell genutzt wurde, ist 65 Meter breit und 770 Meter lang. Mittlerweile legen hier kleine Motorboote an und sowohl Wassersportler als auch Wasservögel genießen den geschützten Bereich. Für alle Generationen und Bedürfnisse entsteht auf der Insel und am südlichen Ufer des Beckens bis 2020 ein urbaner Ort zum Wohnen, Arbeiten, zum Lernen und Ausgehen. Parks, Plätze und elegante Brücken (von schneider+schumacher) lockern die Bebauung auf und tragen zur maritimen Atmosphäre bei.

Auf der Insel stehen diverse Wohngebäude beispielsweise von Stefan Forster Architekten. Das Quartierszentrum von Hoechstetter und Partner bietet im Erdgeschoss am Hafenplatz Nahversorgung und Gastronomie sowie weiteren Wohnraum in den oberen Etagen. Der Hafencampus von Waechter + Waechter Architekten mit Grundschule und Kindergarten ist das entscheidende Bindeglied zwischen dem bestehenden multikulturellen Offenbacher Nordend und dem neuen Hafenviertel, welches viele Familien mit Kindern anziehen wird. Weitere Wohn- und Bürohäuser sowie der Neubau für die international bekannte HfG (Hochschule für Gestaltung) sind in Planung.

Mainufer, Hafendeck, Hafeninsel, Molenpark, Inselbrücken, Nordend